Laura Killer – Ein Schokoladennikolaus

Zum Nachlesen:

Liebe*r Zuhörer*in,

mein Name ist Laura und ich bin die Fridays-for-Future-Ortsgruppen-Delegierte von Miesbach.

Ich habe heute zwei Schokoladen-Nikoläuse für dich mitgebracht. Schau dir gerne das Foto dazu an. Hast du auch daran gedacht, Menschen aus deinem Umfeld einen Nikolaus am heutigen Nikolaustag zu schenken? Wenn ja, möchte ich dir einen Impuls mit auf den Weg zum Supermarkt geben.

Auf den ersten Blick sehen die Nikoläuse ganz ähnlich aus, was drin steckt, ist jedoch sehr unterschiedlich.

Der eine macht bestimmt deinen Bekannten eine Freude. Allerdings haben die 1,5 Millionen Kinder, die in Westafrika bei der Kakaoernte helfen, wahrscheinlich erheblich darunter gelitten. Unter der schweren körperlichen Arbeit werden sie ausgebeutet und krank durch den Einsatz von Pestiziden. Im biblischen Sinne also nicht der Bewahrung der Schöpfung oder der Nächstenliebe dienlich.

Im anderen steckt dagegen der Schutz von Menschenrechten drin und somit auch die Achtung und Wertschätzung vor den Menschen die deinen Schokoladen-Nikolaus produzieren. In diesem Sinne, und ganz nach dem Heiligen Nikolaus ruf ich dich auf: Schau auf deine Mitmenschen und auch auf die, die nicht deine Nachbar*innen sind, die aber deine Wünsche und Geschenke erfüllen und herstellen. In diesem Sinne wünsche ich dir ein besinnliches und schönes Nikolausfest.

1 Kommentar zu „Laura Killer – Ein Schokoladennikolaus“

  1. Ich erkenne nicht, ob der Rewe-Nikolaus mit Kakao aus Fairem Handel hergestellt wurde. Ich vermisse den Hinweis auf Schoko-Nikoläuse aus Fairem Handel, wie es sie von der Gepa und anderen Fair-Handelsorganisationen im Lebensmittelhandel und in Weltläden gibt. Bei dem angesprochenen Thema der Kinderarbeit wäre doch auf jeden Fall anzusprechen, dass der Faire Handel Kinderarbeit mit seinen Kriterien ausdrücklich ausschließt.

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