Vorbereitung auf den 29.11. – Es gibt noch Fahnen!

Die Fridays for Future rufen zum 29. November erneut zu einem großen Streiktag auf. Der Termin könnte nicht besser gewählt sein: Direkt danach beginnt der Weltklimagipfel in Chile und in Deutschland naht die sogenannte „Halbzeitbilanz“ der Großen Koalition, die in Sachen Klimapolitik so wenig überzeugende Ergebnisse vorlegt. Bereits jetzt schließen sich wieder viele Organisationen an und auch die Zahl der Unternehmen, die an diesem Tag mit auf die Straße gehen wollen, wächst und wächst.

Wer sich schon vorbereiten möchte, und die Idee der Christians4future sichtbar machen möchte, kann jetzt noch Fahnen zum Selbstkostenpreis bestellen bei kontakt@christians4future.org.

Klimasynode von unten

Während der Papst in Rom zur Amazonas-Synode einlud, rufen im Rheinland engagierte Christ*innen zur Klimasynode von unten auf.

In die Marienkirche nach Düren laden der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen zusammen mit der Initiative Buirer für Buir, dem Institut für Theologie und Politik aus Münster und dem Katholikenrat Düren ein. Es geht um eine Auseinandersetzung mit der römischen Synode, um neue Perspektiven und in zwei Exkursionen auch ganz nah an die Orte der jüngsten Auseinandersetzungen um den Braunkohle-Abbau in der Region.

Hier geht es zu den Details des Programms und der Anmeldung.

Impressionen…

Im ganzen Land gehen die Menschen auf die Straßen. Es ist Werktag und Vormittag – und die Plätze und Straßen sind voll. Es radeln Menschen, es laufen Menschen, viele selbstgemalte Schilder sind überall zu sehen. In über 450 Städten gibt es Klimastreikaktionen. Ein Besuch bei Twitter lohnt sich – unter dem Hashtag Klimastreik gibt es Bilder und Filme aus fast allen Orten.

Auch engagierte Christinnen und Christen for future mischen überall mit. Hier einige Bilder:

Landauf, landab: Christ*innen werden dabei sein

Das Online-Portal Katholisch.de schreibt: Die Mehrheit der kirchlichen Mitarbeiter*innen können auf Unterstützung ihrer Kirchen rechnen, wenn sie am Freitag für das Klima demonstrieren. Das ist ein toller Erfolg der vielen aktiven Menschen, von Christians for future, Churches for future und all denen, die das Gespräch in ihrem kirchlichen Umfeld auf die Klimapolitik gebracht haben!

Hier geht es zu dem kompletten Artikel.

Ein Banner selbstgemacht…

Kreative Zeichner*innen und Näher*innen haben sich an die Vorbereitung von schönen Bannern für den 20.09. gemacht.
Solche Banner bieten die Chance, bei den großen Klimademos zu zeigen, dass auch Menschen aus dem kirchlichen Umfeld jetzt aktiv werden. In ihren Gemeinden, Landeskirchen und Organisationen – aber auch mit allen zusammen auf den Straßen.

Es geht tatsächlich auch ohne aufwändige Technik. Der erste Weg führt zum Wäscheschrank und dort möglichst einfarbigen, vielleicht schon dünner werdenden Bettbezügen.

Tascha schreibt: „Man nehme einen alten weißen Bettbezug,
alle Nähte auftrennen/ reißen
Ergibt eine Länge von 3,84m

erstes Modell:
Rand nach oben lassen 17,5 cm
16 Felder a 17.35cm
Christians: 33,5cm 4future 32
Schriftabstand 10cm
Ränder links/rechts 50cm
Logo 40×40

Oder ein anderes Modell:

Rand nach oben lassen 25cm
16 Felder a 17.35cm
Schrifthöhe: Christians: 30,5cm 4future 175,5cm
Schriftabstand 10 cm
Ränder links/rechts 50cm
Logo 491×491

Landeskirche Hannover ist dabei

Die Evangelisch-Lutherische Kirche ist mit ihren über 2,5 Millionen Mitgliedern die größte evangelische Landeskirche in Deutschland. Jetzt gehört sie zu denen, die zum Klimastreik am 20. September aufrufen.

In ihrer Pressemitteilung informierte die Landeskirche über zahlreiche Pläne zum 20.09. und rief die Gemeinden auf, aktiv mitzuwirken:

„Die Kirchengemeinden sind gebeten, in den Gottesdiensten am kommenden Sonntag (15.09.2019) in den Abkündigungen auf den globalen Klimastreik hinzuweisen. Das Landeskirchenamt als zentrale Verwaltungseinrichtung der Landeskirche, das Haus kirchlicher Dienste in Hannover und weitere kirchliche Einrichtungen ermöglichen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am 20. September in der Arbeitszeit an Workshops zum Thema Klimaschutz und an den Demonstrationszügen in Hannover teilzunehmen. Im Haus kirchlicher Dienste (Archivstr. 3) stehen ab 9 Uhr Räume für die Mitarbeiter*innen zur Verfügung, um über Klimaschutzvorhaben zu diskutieren und konkrete Maßnahmen für einen verbesserten Klimaschutz zu planen.“

Hier geht es zur kompletten Pressemitteilung.