Rezo: „vehement an die christlichen Standpunkte erinnern“

Seit Rezo gestern in seiner Kolumne bei der Zeit – online über das christliche Engagement in Sachen Klimawandel geschrieben hat, entwickelt sich online ein regerAustausch über seine Überlegungen und Ratschläge. Eine kostenlose PR Beratung von jemandem zu bekommen, der es auf 16,5 Millionen Klicks bei Youtube bringt, sollte von den Kirchen als Weihnachtsgeschenk verstanden und geschätzt werden.
Unbedingt lesenswert: Traue dich, o Christenheit!

Danke, Rezo, für diese Unterstützung!

Eine Idee für die Silvesternacht

Wir möchten Euch alle ermutigen, Euch einer Idee des „Grufti4Future“ anzuschließen.
Er schlägt vor Mahnwachen an Silvester zu organisieren.
Er schreibt dazu: „Jeder – auch diejenigen die noch nicht organisiert sind – können sich als Einzelperson beteiligen und sich an exponierten Stellen mit einem Schild sichtbar in der Silvesternacht aufstellen.“
Besonders für all die, die Freitags selten schaffen zu den Demos zu kommen ist das vielelicht eine gute Aktionsform – lasst die Jugend nicht alleine!

Weitere Infos findet Ihr hier



Drohbotschaft?

Warum Drohbotschaft und Frohbotschaft zwei Seiten einer Medaille sind –
„Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.“ (Mt 3,10)

Johannes der Täufer will seine Mitmenschen mit drastischen Worten zur Umkehr bewegen. Die meisten von uns verstört eine solche „Drohbotschaft“. Sollte ein guter Motivator nicht mithilfe von positiven Anreizen die Menschen ermuntern, statt Ängste zu schüren?
Und es ist so: Drohbotschaften machen die Sympathisanten zu ängstlichen Aktivisten, und bei den Gegnern bewirken sie nur eine noch stärkere Abschottung. Gleichwohl kann mir Johannes als Identifikationsfigur helfen, wenn ich mir bei meinem Anliegen nur noch durch Drohungen zu helfen weiß. Denn in der Figur des Johannes finde ich mein Ohnmachtsgefühl wieder, das sich einstellt, weil mein ernstes Anliegen bei niemandem Gehör findet. Es ist dieses Ohnmachtsgefühl, das sich in Drohungen und harschen Worten Bahn bricht. Beides ist zu spüren, wenn, wie beim UN-Klimagipfel, das Ohnmachtsgefühl der Klimaaktivistinnen in Greta Thunbergs tränenersticktem „How Dare You?“ aufbricht und wenn Klimaforscherinnen uns die Zukunft beschreiben, die auf uns wartet, wenn sich nicht rasch etwas ändert.
Beide sind wichtig – Johannes mit seiner Drohbotschaft, die die Menschen zur Umkehr bewegen soll. Aber auch Jesus, der nach ihm kommt und das Frohe seiner Botschaft in den Mittelpunkt stellt, der uns zeigt, was wir gewinnen können.
Und es gibt so vieles, und so großes, zu gewinnen: Eine menschenfreundliche Welt, in der das gute Leben der Menschen nicht die Lebensgrundlagen anderer und der zukünftigen Generationen zerstören muss. Ist das nicht auch eine wahre Frohbotschaft?

Arbeiten wir gemeinsam daran.

Ein Beitrag der Ortsgruppe Regensburg
Twitter: @C4F_Regensburg | Insta: c4f_regensburg

Wenn Ihr Euch einer C4F Gruppe vor Ort anschliessen möchtet, findet Ihr uns hier: WhatsApp

Weihnachten im Klimanotstand

Wenn Ihr möchtet, dass in den Weihnachtsgottesdiensten die Klimakrise nicht außen vor bleibt, könnt Ihr es wie dieser besorgte Vater machen. Sein sehr berührender Brief an seinen Pfarrer ist zur Nachahmung geeignet!
https://weihnachten-im-klimanotstand.de


Ein Transscript findet Ihr hier
Wenn Ihr Euch Weihnachten im Jahr 2019 in Gottesdiensten und Messen deutliche Hinweise auf die Klimakrise wünscht, dann schickt jetzt einen persönlichen Brief oder noch besser: sucht jetzt das persönliche Gespräch mit Pastorin oder Pfarrer, und sagt, was Weihnachten 2019 wirklich wichtig ist: Dass der Wunschzettel kurz ist und die Kinder eine Zukunft brauchen. Fragt nach einem kurzen Gesprächstermin. Falls es sich ergibt, bietet an, bei den Fürbitten etc. eine Bitte zu sprechen. Mehr unter https://weihnachten-im-klimanotstand.de Weihnachten im Klimanotstand

Tipps für das eigene Weihnachtsfest findet Ihr hier

Vorbereitung auf den 29.11. – Es gibt noch Fahnen!

Die Fridays for Future rufen zum 29. November erneut zu einem großen Streiktag auf. Der Termin könnte nicht besser gewählt sein: Direkt danach beginnt der Weltklimagipfel in Chile und in Deutschland naht die sogenannte „Halbzeitbilanz“ der Großen Koalition, die in Sachen Klimapolitik so wenig überzeugende Ergebnisse vorlegt. Bereits jetzt schließen sich wieder viele Organisationen an und auch die Zahl der Unternehmen, die an diesem Tag mit auf die Straße gehen wollen, wächst und wächst.

Wer sich schon vorbereiten möchte, und die Idee der Christians4future sichtbar machen möchte, kann jetzt noch Fahnen zum Selbstkostenpreis bestellen bei kontakt@christians4future.org.

Klimasynode von unten

Während der Papst in Rom zur Amazonas-Synode einlud, rufen im Rheinland engagierte Christ*innen zur Klimasynode von unten auf.

In die Marienkirche nach Düren laden der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen zusammen mit der Initiative Buirer für Buir, dem Institut für Theologie und Politik aus Münster und dem Katholikenrat Düren ein. Es geht um eine Auseinandersetzung mit der römischen Synode, um neue Perspektiven und in zwei Exkursionen auch ganz nah an die Orte der jüngsten Auseinandersetzungen um den Braunkohle-Abbau in der Region.

Hier geht es zu den Details des Programms und der Anmeldung.

Impressionen…

Im ganzen Land gehen die Menschen auf die Straßen. Es ist Werktag und Vormittag – und die Plätze und Straßen sind voll. Es radeln Menschen, es laufen Menschen, viele selbstgemalte Schilder sind überall zu sehen. In über 450 Städten gibt es Klimastreikaktionen. Ein Besuch bei Twitter lohnt sich – unter dem Hashtag Klimastreik gibt es Bilder und Filme aus fast allen Orten.

Auch engagierte Christinnen und Christen for future mischen überall mit. Hier einige Bilder: