💚 Ein Anfang ist gemacht

Beginn einer offiziellen Zusammenarbeit zwischen C4F Brandenburg und dem GKR Oranienburg 💚

Im Juni war es endlich soweit – seit vielen Monaten angedacht, immer mal wieder angefragt und nie passte es terminlich – jetzt klappte der lang ersehnte Vorstellungstermin von uns Christians4Future OG Brandenburg bei der regulären Monatssitzung des Gemeindekirchenrats Oranienburg. Nach einer Vorstellung der Ziele und Aktionen von C4F kamen wir schnell ins Gespräch, was wir uns an Zusammenarbeit mit unserer Kirchengemeinde wünschen und wo wir selbst gern mitmachen und uns einbringen wollen – aber auch, wo wir finden, dass alle, von den Hauptamtlichen bis zu jedem Gemeindemitglied, gefragt sind und es nicht allein in der Verantwortung von Klimaaktivist*innen liegt, „zu liefern“.

Sehr positiv fiel uns auf, dass es keine Ablehnung oder Desinteresse seitens der GKR-Mitglieder oder des neuen Pfarrers gab – das war nicht immer so und hier wurde der „Generationenwechsel“ deutlich spürbar, der mit Jahresbeginn und einem neu zusammengesetzten GKR (der nicht nur jünger, sondern auch weiblicher geworden ist) stattgefunden hatte.

Zu unserer großen Freude fanden folgende unserer Ideen das Interesse der Kirchengemeinde:

  1. In jedem Gemeindebrief eine regelmäßige Doppelseite zur Klimakrise – wir haben natürlich einige Ideen für Themen, die wir dort gern vorstellen möchten, freuen uns aber auch über jede*n Andere*n, die*der dort zum Thema Klimakrise & Kirche schreiben möchte.
  2. Ab diesem Jahr den Schöpfungsmonat für mehr als nur den Erntedankgottesdienst nutzen, um auf die Klimakrise und den globalen Klimastreik von FFF am 15.09.2023 aufmerksam zu machen.
  3. Dem Thema Bewahrung der Schöpfung sichtbare Bedeutung in Predigten, der Liturgie sowie Bildungsarbeit zu verleihen, z. B. gleich direkt beim Einschulungsgottesdienst nach den Sommerferien und auch darüber hinaus regelmäßig.
  4. Im Anschluss an Gottesdienste einen Raum für Begegnung und Austausch zum Klimathema schaffen, zum Beispiel mit Kleidertauschbasar o. ä. und bei Gemeindefesten nur noch vegetarische Buffets anzubieten (dazu gab es aber zuvor, vorangetrieben durch den Arbeitskreis Umwelt der Kreissynode, auch schon einen Synodenbeschluss, der bald in Kraft tritt).
  5. Wie auch in den Jahren zuvor im Rahmen der Friedensdekade im November (und kurz vor der COP28 ff.) eine Klimaandacht anbieten.
  6. Die Möglichkeit im Dezember nutzen, eine Partnerorganisation von Brot für die Welt aus Zentralamerika zu einem Gemeindeabend einzuladen, um direkt mit jungen Menschen aus einer Region ins Gespräch zu kommen, die laut aktueller wissenschaftlicher Prognosen innerhalb der nächsten Jahrzehnte für Menschen unbewohnbar wird – und was wir alle gemeinsam dagegen tun können – wir aus dem globalen Norden als Lernende von Betroffenen aus den MAPA-Ländern (=Most Affected People and Areas).
  7. Die Gemeinde nutzt das über C4F vermittelte Angebot, einen Workshop für Jugendliche (Konfirmand*innen und Junge Gemeinde) zu Beginn des neuen Schuljahres, angeboten vom Kipppunkt Kollektiv e. V., in Zusammenarbeit mit der Christlichen Initiative Romero, zu Kirche & Klimakrise durchzuführen.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit und darauf, dem Klimathema zu der Bedeutung verhelfen, die es so dringend braucht. 💚

Bei Feedback kontaktiert gerne Eure C4F-OG Brandenburg unter: Brandenburg@christians4future.org

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